Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 11.05.2026 · Berlin Kammerjäger
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Schädlingsbekämpfungs-, Hygiene-, Beratungs- und damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen zwischen Berlin Kammerjäger (nachfolgend „Auftragnehmer“) und Verbrauchern sowie Unternehmern (nachfolgend „Auftraggeber“), soweit nicht ausdrücklich etwas Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsschluss und Leistungsbeschreibung
Angebote sind freibleibend. Der Vertrag kommt durch Annahme der Auftragsbestätigung oder durch Ausführung der Leistung zustande. Der Umfang der geschuldeten Leistung ergibt sich aus der Auftragsvereinbarung, dem Kostenvoranschlag oder der mündlichen/schriflichen Auftragserteilung im Einzelfall.
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach den anerkannten Regeln der Technik und den geltenden gesetzlichen Vorgaben (insbesondere Biozidrecht und Arbeitsschutz). Ein bestimmter Erfolg kann nur geschuldet sein, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die vereinbarten Preise. Sofern Festpreise nicht ausdrücklich vereinbart sind, können die Berechnung nach Aufwand (Zeit- und Materialaufwand) und die gesetzliche Mehrwertsteuer in der jeweils gültigen Höhe zur Anwendung kommen.
Rechnungen sind, sofern nicht anderes vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.
§ 4 Termine, Zugang und Mitwirkung
Termine sind vorbehältlich unvorhersehbarer Behinderungen (z. B. höhere Gewalt, Verkehr, sicherheitsrelevante Zugangsprobleme). Der Auftraggeber stellt einen sicheren Zugang zu den zu behandelnden Bereichen her und informiert über besondere Risiken (Allergie, Kinder, Haustiere).
Unterlässt der Auftraggeber erforderliche Mitwirkungshandlungen oder verhindert den Zugang, kann der Auftragnehmer berechtigt sein, von der Leistung zurückzutreten oder außergewöhnliche Warte- oder Anfahrtskosten nach Zeitaufwand zu berechnen.
§ 5 Haftung und Gewährleistung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt; im Übrigen bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Gewährleistungsansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften, soweit nicht für Verbraucher oder Unternehmer abweichende Vereinbarungen zulässig und getroffen wurden.
§ 6 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten Berlin, soweit gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Hinweis: Verbraucher finden Informationen zum Widerrufsrecht in der Widerrufsbelehrung. Es gilt ergänzend unsere Datenschutzerklärung.